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Einmalige Gelegenheit, Politik zu spüren

Julian Eibl aus Laaber schlüpfte in Berlin vier Tage in die Rolle eines Abgeordneten. Der 20-jährige Student sprach im Bundestag.
Von Dietmar Krenz, MZ

MdB Peter Aumer mit Julian Eibl vor dem Parlamentsgebäude in Berlin. Foto: CSU

Berlin/LAABER.. Für vier Tage Mitglied des Deutschen Bundestages sein – dieser Traum erfüllte sich für 312 Jugendliche beim Planspiel „Jugend und Parlament 2011“ in der Landeshauptstadt Berlin. Auch ein Teilnehmer aus dem Landkreis Regensburg war dabei. Auf Einladung des CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Aumer durfte der 20-jährige Julian Eibl aus Laaber den parlamentarischen Gesetzgebungsprozess und die politische Arbeit an den Originalschauplätzen des Regierungsviertels hautnah erleben.

Vier Tage als Abgeordneter im Bundestag: In der auf Realitätsnähe ausgelegten Simulation wurden den Teilnehmern ein Spielname, eine neue Biografie und die Zugehörigkeit zu einer fiktiven Partei zugelost. Anschließend berieten die frisch gebackenen Abgeordneten in Landesgruppensitzungen, der Fraktion, in Ausschüssen und schließlich im Plenum über die Gesetzentwürfe. Eibl sprach als Abgeordneter „Carl Maria Hagen“ vor dem Plenum des Bundestags zum Thema Energiesicherheit und versuchte, die Vertreter aller Parteien von einem schnellen und nachhaltigen Atomausstieg zu überzeugen.

Nach dem Planspiel war der 20-Jährige schwer begeistert: „Es war eine interessante Erfahrung, einen fiktiven Charakter anzunehmen und sich in die neue Rolle zu versetzen. Dadurch ergeben sich immer neue Sichtweisen auf Themen und Positionen“, erzählt Eibl. „Wer nur schimpft und sich nicht engagiert, bewegt gar nichts, erläutert der Student aus Laaber seine Beweggründe für die Teilnahme an „Jugend und Parlament 2011“.

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