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Lokalpolitik

Grossmann kandidiert erneut in Sinzing

Der Sinzinger Bürgermeister stellt sich 2020 erneut für die CSU zur Wahl. Es wäre sein dritte Amtsperiode.
Von Gertraud Pilz

Der Landratskandidat der CSU Rainer Mißlbeck (links) gratulierte Bürgermeister Patrick Grossmann zur erneuten Nominierung für das Bürgermeisteramt.  Foto: Gertraud Pilz
Der Landratskandidat der CSU Rainer Mißlbeck (links) gratulierte Bürgermeister Patrick Grossmann zur erneuten Nominierung für das Bürgermeisteramt. Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Bürgermeister Patrick Grossmann stellt sich bei der Kommunalwahl 2020 für eine dritte Amtsperiode zur Wiederwahl. Mit einem Votum von 42 Ja-Stimmen der 43 anwesenden stimmberechtigten CSU-Mitglieder wurde der 43-jährige Amtsinhaber in der Gaststätte Erber erneut zum Bürgermeisterkandidaten für Sinzing-Viehhausen nominiert. Der Abstimmung vorangegangen war eine leidenschaftliche Rede vom stellvertretenden Bürgermeister Sepp Espach, der Grossmann zum Kandidaten für die Wiederwahl 2020 vorschlug.

Grossmann habe in den vergangenen zwölf Jahren bewiesen, dass er „Bürgermeister kann“. Viele Projekte habe er angepackt und mit Tatkraft verwirklicht. Vorzeigebeispiel sei die Städtebauförderung in Eilsbrunn, wo unter Einbindung der Bürger ein einzigartiges Dorfensemble geschaffen worden sei, das bayernweit seinesgleichen suche. Durchsetzungs- und Überzeugungskraft zeichneten ihn aus. Wegen seiner Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Offenheit für Fortschritt und großen Bürgerorientierung sei Grossmann auch bei anderen Wählergruppierungen anerkannt, sagte Espach.

Schulden wurden abgebaut

Für Gewerbetreibende in der Gemeinde und solche, die sich ansiedeln wollen, sei er ein kompetenter Partner. Nicht umsonst hätten sich die Gewerbesteuereinnahmen seit seinem Amtsantritt von 0,8 Millionen auf 2,3 Millionen Euro gesteigert. Er habe die Gemeinde mit einer Verschuldung von 10 Millionen übernommen und diese auf 5 Millionen Euro reduziert. Dies zeige, dass mit Grossmann eine solide Finanzwirtschaft gewährleistet sei. Ob seiner persönlichen Entwicklung, als einer der jüngsten Bürgermeister im Landkreis, sei er zu einem positiven Beispiel im Sinne der Gemeindeentwicklung geworden. Für die neue Periode, so Espach, gelte es, weiter bei den Bürgern Vertrauen zu schaffen, durch eine solide vorausschauende Gemeindepolitik zu punkten und dafür zu sorgen, dass die gute Lebensqualität erhalten bleibe. Dies wolle man mit der erneuten Nominierung von Grossmann garantieren.

Grossmann bedankte sich für das Vertrauen der CSU-Mitglieder und gab eine Zusammenfassung der Maßnahmen, die unter seiner Ägide entstanden seien. Die Energiewende mit E-Mobilität, Windpark und PV-Anlagen wurde angepackt, die Familien mit dem Bau von Krippen, Kindergärten, Horten und dem Ausbau der Mittagsbetreuung unterstützt und der Schulstandort mit einer Großinvestition über die nächsten zehn Jahre gesichert.

Grundlagen für die Zukunft

Die finanzträchtige Maßnahme solle optimale Grundlagen für die Zukunft der Kinder sichern, so Grossmann. Sinzing habe sich in seiner Amtszeit auch als begehrter Wohnstandort weiterentwickelt. Über die rasante Einwohnerentwicklung könne man zwar streiten, so der Bürgermeister. Dennoch werde es mit ihm als Bürgermeister keinen Stillstand geben. Er nannte die Projekte Breitbandausbau, Hochwasserschutz, Ausbau der Geh- und Radwege, die bessere Taktung im ÖPNV, die landschaftsverträgliche Ansiedlung von Gewerbebetrieben und einen Lärmschutz für Eilsbrunn und Sinzing.

Mit dem Um- und Neubau der Rathausanlage sei die Verwaltung modernisiert worden. Er stehe für solide Haushaltspolitik, bei der es keine Verschuldung über der 10-Millionen-Grenze geben dürfe, so der Bürgermeister. Er habe viel Freude am Bürgermeisteramt. In seiner bisherigen Amtszeit habe er einen „bürgergerechten Umgang“ gepflegt und Politik nicht gegen den Bürger gemacht, wie etwa die Entscheidung „Hochwasserschutz“ deutlich zeige, so das Resümee Grossmanns. Diese Bürgerorientierung würde unter anderem durch große ehrenamtliche Bereitschaft belohnt.

Das ist Die CSU-Liste

  • Kandidaten:

    Patrick Grossmann (Riegling), Josef Espach (Sinzing), Michael Gaßner (Viehhausen), Theresa Ehl (Sinzing), Gernot Seybold (Eilsbrunn), Ludwig Schifferl (Sinzing), Tobias Stadler (Viehhausen), Martin Brix (Sinzing), Josef Hatkopf (Viehhausen), Wolfgang Pumberger (Sinzing).

  • Weitere:

    Simone Schmid (Viehhausen), Johannes Kiechle (Eilsbrunn), Robert Faltermeier (Bergmatting), Claudia Martin (Sinzing), Gabi Hartkopf (Viehhausen), Wolfgang Rischer (Sinzing), Helmut Finkenzeller (Sinzing), Markus Scheimer (Eilsbrunn), Ulrike Reichstein (Sinzing-Viehhausen) Anton Schwindl (Viehhausen).

Einstimmig angenommen wurden anschließend der Listenvorschlag und die Reihung der Gemeinderatskandidaten. Man habe eine ausgewogene Kandidatenauswahl getroffen, in der allen Generationen Rechnung getragen würde, die Ortsteile gut repräsentiert und viele Berufs- und Interessensgruppen vertreten seien, so Grossmann. Alle Kandidaten haben Erfahrung im Vereins- und Gemeindeleben und bringen sich im Ehrenamt ein. Deshalb, so Grossmann, lasse das Personalangebot der CSU auf ein gutes Ergebnis bei den Kommunalwahlen hoffen. Auch „die Jugend“ sei auf vorderen Plätze platziert, um einen Schwerpunkt zu setzen.

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