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Bildung

Montessorischule in Sünching wächst

Das Interesse an der Einrichtung nimmt ständig zu. Deshalb ist eine Erweiterung der Klassen geplant.
Von Gabriele Thomann

Das Vorstandsgremium stand beim Infotag bei Montessori Rede und Antwort. Foto: Gabriele Thomann
Das Vorstandsgremium stand beim Infotag bei Montessori Rede und Antwort. Foto: Gabriele Thomann

Sünching.Wie jedes Jahr öffnete die Montessorischule Sünching ihre Pforten, um interessierten Eltern und natürlich auch den Kindern einen Einblick in den besonderen Schulalltag zu gewähren. Rund 80 Eltern mit ihren Sprösslingen nutzten das Angebot. Die Verantwortlichen der Schule und der Elternbeirat waren offen für alle Fragen. Zu inspizieren gab es dann auch die Schulräume. In den Unterrichtsschauen durfte den Montessori-Schülern in ihren Klassen bei der Freiarbeit über die Schulter geschaut werden.

Elternbeirätin Ute John-Unterburger erläuterte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule. Aktuell muss jede Familie 40 Arbeitsstunden pro Schuljahr leisten, Alleinerziehende die Hälfte. Oft werden aber deutlich mehr Stunden als gefordert gearbeitet.

Inklusion wird großgeschrieben

Informiert wurden die Eltern auch mittels Vorträgen. Hier wurde besonders deutlich, dass bei Montessori in Sünching Inklusion großgeschrieben wird. Bereits seit der Eröffnung im Jahr 2004 werden Kinder mit Besonderheiten unterrichtet. Besonders wichtig war vielen Eltern, wie es denn nach vier Jahren Montessori weitergeht. Hier wurde verdeutlicht, dass den Kindern danach alle Wege offenstehen. Für eine weiterführende Schule wie Realschule oder Gymnasium ist lediglich die Teilnahme an einem Probeunterricht an der jeweiligen Schulart erforderlich.

Kinderbetreuung

Großes Interesse am Waldkindergarten

Das Montessori-Kinderhaus Sünching wächst. Die Planungen für das neue Projekt ab September sind schon weit gediehen.

Geschäftsführerin Sonja Hampel informierte die Eltern über die Aufnahmemodalitäten und den Schulrhythmus. Pro Monat wird ein Schulgeld in Höhe von 140 Euro erhoben. Außerdem ist mit Aufnahme in die Schule ein zinsloses Darlehen in Höhe von 1500 Euro fällig, das rückerstattet wird. Wer in 2020 sein schulpflichtiges Kind anmelden will, hat noch bis Mitte Februar Zeit. In einem Auswahlverfahren wird entschieden, wer aufgenommen wird. Am Informationstag entschieden sich bereits 30 Eltern für die Teilnahme an „Mini-Monte“.

Das Konzept

  • Pädagogik:

    Die Montessorischule arbeitet nach der Pädagogik von Maria Montessori und übernimmt als Grundlage den amtlichen bayerischen Lehrplan.

  • Klassen:

    Sie verfügt über vier jahrgangsgemischte Klassen. Für 2020/2021 ist eine fünfte Grundschulklasse geplant.

  • Schwerpunkte:

    Konzeptionelle Schwerpunkte sind Musik, Bewegung und Kreativität. (ltg)

Sehr interessant für die Besucher war sicherlich auch die ständige Weiterentwicklung der Schule. Hatte man 2004 mit 13 Kindern in der umgebauten Hofwirtschaft begonnen, stehen heute erweiterte, hochmoderne Räume in zwei zusammenhängenden Gebäuden zur Verfügung.

Großes Einzugsgebiet

Im Schuljahr 2019/20 besuchen 92 Kinder in vier jahrgangsgemischten Klassen die Schule. Für das kommende Schuljahr ist die Einrichtung einer fünften Grundschulklasse geplant. Die Aufnahmekapazität würde sich dann bis 106 Kinder erhöhen. Das Einzugsgebiet der Schüler umfasst die Städte und Landkreise Regensburg und Straubing. Von 92 Kindern kommen lediglich 19 aus Sünching. Der Schulweg wird mittels Bahn, RVV und den Bussen des Schulverbands gemeistert.

Erziehung

Sünchinger Kinderhaus ist ein Magnet

Das Interesse an Montessori-Pädadogik ist immens: Kinder aus 14 Gemeinden besuchen die neue Einrichtung. Sie ist ausgebucht.

Für alle, die noch mehr über die Schule und das Aufnahmeverfahren wissen möchten, gibt es hier Informationen. Am 18. Februar gibt es einen Elternabend zur Montessori-Pädagogik an der Schule.

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