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Spendenaffäre

Eckl: Verfahren eingestellt

Der Leiter des Wochenblatts Regensburg teilt selbst mit, dass gegen ihn nicht mehr wegen Bestechung des OB ermittelt werde.

Christian Eckl mit seinem Verteidiger Michael Haizmann bei einem Prozess vor dem Regensburger Amtsgericht
Christian Eckl mit seinem Verteidiger Michael Haizmann bei einem Prozess vor dem Regensburger Amtsgericht

Regensburg.Wie der Redaktionsleiter des Wochenblatts, Dr. Christian Eckl, selbst in einer Presseerklärung mitteilt, habe die Staatsanwaltschaft Regensburg ihr Ermittlungsverfahren gegen ihn eingestellt. Die Behörde sei zu dem Ergebnis gekommen, dass es keinen hinreichenden Tatverdacht gegen Eckl gebe. Das Verfahren wegen Bestechung des Regensburger Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs sei deshalb nach Paragraf 170 Absatz 2 Strafprozessordnung eingestellt worden, heiße es in einer Verfügung vom 10. Oktober 2018, wie Eckl mitteilt. Unterzeichnet habe diese Verfügung die Staatsanwältin Dr. Christine Ernstberger, die das Verfahren in der Spendenaffäre führe. Die Einstellung bedeute, dass sich kein hinreichender Tatverdacht ergeben habe, der zu einer Anklage geführt habe.

Laut Eckl sei im Februar 2017 bekanntgeworden, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Bestechung des Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs eingeleitet worden sei. Eckl soll dem mittlerweile suspendierten Oberbürgermeister „wohlwollende Berichterstattung“ im Gegenzug für ein Protokoll aus einer Stadtbau-Sitzung zugesagt haben. Dr. Eckl soll in einem Telefonat mit Joachim Wolbergs gesagt haben, dass er „jeden Meineid“ für das Stadtoberhaupt schwöre.

Die Staatsanwaltschaft konnten wir bislang nicht für eine Stellungnahme erreichen.

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