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Mit Drogen die eigene Sucht finanziert

Trotz erheblicher Straftaten und vieler Vorstrafen: Regensburger (32) kommt in Therapieeinrichtung und vorerst nicht in Haft
Von Wolfgang Ziegler

Faeq A. wurde von Rechtsanwalt Michael Haizmann (l.) verteidigt.  Foto: Ziegler
Faeq A. wurde von Rechtsanwalt Michael Haizmann (l.) verteidigt. Foto: Ziegler

Regensburg.Obwohl vier Anklagen gegen ihn vorlagen und obwohl es darin um nicht unerhebliche Straftaten im Betäubungsmittelbereich ging, muss der mehrfach einschlägig vorbestrafte Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens Faeq A. (32) nicht in Haft. Sein Anwalt, der bekannte Regensburger Strafverteidiger Michael Haizmann, erreichte vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Regensburg unter Vorsitz von Andrea Costa, dass sein Mandant wegen dessen Drogensucht in eine Therapieeinrichtung kommt. Offiziell lautete das Urteil auf zwei Jahre und zehn Monate Freiheitsentzug, die der Mann aber nur dann verbüßen muss, wenn der Entzug nicht von Erfolg gekrönt sein sollte.

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