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Gebühren fürs Parken am Steinberger See

Die Gemeinde will durch die Neuerung den Verkehr regeln. Die Kommunale Verkehrsüberwachung kontrolliert die Einhaltung.
Von Max Schmid

Bürgermeister Harald Bemmerl erläutert das Verkehrskonzept rund um den Steinberger See. Foto: Max Schmid
Bürgermeister Harald Bemmerl erläutert das Verkehrskonzept rund um den Steinberger See. Foto: Max Schmid

STEINBERG AM SEE.Am Mittwoch wurden die Parkscheinautomaten an den öffentlichen Parkplätzen in Zusammenarbeit mit Heinrich Stöckl Parksysteme aufgestellt. Die Gemeinde hat die Automaten von dem Unternehmen geleast. Die Gebühren betragen je nach Parkzeit zwischen einem und vier Euro. Es gibt Jahreskarten, die jedoch nicht für den Parkplatz an der Erlebnisholzkugel gelten. Übliche Tickets können an den Automaten gezogen werden, am Kugelparkplatz ist Karten- und Handyzahlung möglich.

Bei einem Informationsgespräch auf dem Parkplatz an der Holzkugel informierte Bürgermeister Harald Bemmerl im Beisein der VG-Geschäftsleitung, Mitarbeitern des Ordnungsamtes und des Zweckverbandes Kommunale Verkehrsüberwachung über die Regelungen. Er betonte, er wolle derzeit in der Gemeinde umlaufende Falschinformationen klarstellen. Die Gemeinde habe bei den Parkmöglichkeiten, insbesondere am Westufer in den Bereichen der Freizeitanlagen Erlebnisholzkugel und Wasserskianlage „aufgerüstet“, um dem steigenden Ansturm gerecht zu werden.

Das Parkchaos hat sich gelegt.

Nicht auf Ansturm vorbereitet

Im gesamten Areal rund um den Steinberger See sei das Parken nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt. Bemmerl verwies auf folgende Parkplätze mit rund 800 Stellplätzen für Autos: P1 a an der Erlebnisholzkugel, P1 b (wird derzeit gegenüber der Holzkugel gebaut und soll in der kommenden Woche fertiggestellt werden), P3 am Infopoint/Seepromenade, P4 an der Liegewiese oberhalb des „Movin Ground“ , P5 am Südufer an der Staatsstraße. Zudem gebe es zwei private Parkplätze an der Wakeboardanlage (P2), an der Segelschule (P6) und den Sonderparkplatz für die Wasserwacht (P7), der allerdings nur für Einsatzkräfte zur Verfügung steht. Weiter habe man auf den Wiesen zwischen Holzkugel und Segelschule sowie an der Seepromenade beim Schwungrad Ausweichparkplätze in Reserve. An Spitzentagen werde man Parkplatzeinweiser einsetzen.

Auf den Großansturm am 17. Februar sei man nicht vorbereitet gewesen, dies sei vielmehr ein „Wink mit dem Zaunpfahl“ gewesen, um notwendige Maßnahmen für solche Tage zu ergreifen. Bemmerl zeigte sich davon überzeugt, dass man nun am Steinberger See gut aufgestellt sei, man habe die Lage derzeit im Griff. Auf die Frage, warum die Gemeinde überhaupt Gebühren erhebe, führte Bemmerl aus, dass man damit zum einen den Verkehr regeln wolle und zum anderen eine Refinanzierung der bisher rund 240 000 Euro an Investitionskosten erreichen wolle.

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Lage rund um Holzkugel entspannt sich

Eilig eingerichtete Parkplätze bei der Holzkugel am Steinberger See und Hilfe von Feuerwehr und Bauhof zeigten Wirkung.

Er nahm auch Stellung zu der Verkehrsführung während der Bauzeit in der Industriestraße bei der Einmündung in die Straße „In der Oder“, wo eine Abbiegespur gebaut werden soll. Baubeginn sei in der kommenden Woche, mit der Fertigstellung rechne man bis zu den Osterferien. Da die Zufahrt zur Straße „In der Oder“ während der Bauzeit nicht möglich sei, werde man die Straße, die von der Kreuzung zu den Freizeitanlagen führt vorübergehend wieder freigeben.

Neue See-Ordnung

Heute tritt sowohl die überarbeitete See-Ordnung als auch die Benutzungssatzung für die öffentlichen Parkplätze am Steinberger See und die Gebührensatzung für das Parken in Kraft. Die See-Ordnung schließt Kinder unter sechs Jahren ohne Begleitperson und Betrunkene von der Benutzung der Liegewiesen und Wege aus. Verboten sind auch offene Feuerstellen oder das Grillen außerhalb ausgewiesener Plätze, der Verkauf von Speisen und Getränken und das Abhalten von Versammlungen. Hunde müssen im Geltungsbereich der Satzung angeleint werden und dürfen nicht auf die Liegewiesen. Bei Überfüllung kann Sicherheitspersonal die Anlagen sperren. Bei Nichtbeachtung drohen Platzverweise und Geldbußen bis zu 2500 Euro.

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