Landratsamt
Manuel Lischka ist neuer Kulturreferent

Der IHK-Geschäftsführer folgt in Schwandorf auf den verstorbenen Franz Pfeffer. Markus Huber übernimmt Lischkas Job.

12.07.2020 | Stand 16.09.2023, 4:52 Uhr
Manuel Lischka tritt in die Fußstapfen des verstorbenen Kulturreferenten Franz Pfeffer. −Foto: Hubert Heinzl

Manuel Lischka heißt der neue Referent für Kultur, Sport und Schulen des Landkreises Schwandorf. Damit ist ein Nachfolger für den am 9. April verstorbenen Franz Pfeffer gefunden. Lischka, zuletzt Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwandorf, vertritt wie einst Franz Pfeffer den Pressesprecher des Landkreises, Hans Prechtl, bei dessen Abwesenheit.

Seit 1. Juli arbeitet sich der 40-Jährige in seine neue Aufgabe ein. „Das ist eine spannende Stelle im Sachgebiet Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung“, freut sich Lischka über seine neue Aufgabe.

Dafür bringt er gute Voraussetzungen mit: Vor seiner Berufung alsIHK-Geschäftsführer2015 war Lischka bereits als Regionalmanager für das „Brückenland Bayern-Böhmen“ tätig. An der Universität Regensburg und der Karls-Universität in Prag hat er Politikwissenschaften und Amerikanistik sowie deutsch-tschechische Studien mit den Schwerpunkten Volkswirtschaft und Jura studiert, was ihm zum stolzen Träger von vier akademischen Abschlüssen macht.

Den kulturellen Beziehungen zum Nachbarland wird Lischka naturgemäß besondere Aufmerksamkeit schenken. Insofern blute ihm das Herz, wenn er an die ausgefallenen Veranstaltungen zur bayerisch-böhmischen Kulturstadt Schwandorf in diesem Jahr angesichts der Corona-Pandemie denken müsse. Lischka hofft, dass wenigstens einige Ausstellungen ins neue Jahr hinübergerettet werden könnten.

Oberste Priorität als neuer Kulturreferent in nächster Zeit ist für Lischka die Auszahlung der Mittel für Kulturschaffende in der Corona-Pandemie richten. Der Landkreis schüttet eigene Ausgleichszahlungen zum Beispiel an dasCentrum Bavaria Bohemiain Schönsee und dieAkademie Ostbayern-Böhmenaus.

Lischka führt Landkreis-Sportverband

Amt:
1998 trat er als persönlicher Referent von Landrat Joachim LIedtke und Pressesprecher des Landratsamts in den öffentlichen Dienst ein. Unter Landrat Ebeling konzentrierte er sich auf das Amt des Kulturreferenten.

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