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Die Weinkönigin hatte das beste Kostüm

Zum Faschingsendspurt lud der SV Erzhäuser/Windmais zum Rosenmontagsball in die Bodenwöhrer Hammerseehalle. Die Allotria zeigte Showtänze.

  • Die Rebstöcke und die Weinkönigin gewannen die Maskenprämierung. Fotos: tal
  • Auch eine Gruppe von Atavaren feierte mit.
  • Die Charly-M-Band unterhielt die Ballgäste.
  • Bob Marley und einige Rastas schauten hoffentlich nur auf ein Bierchen in der Hammerseehalle vorbei.
  • Die Bierflaschen zeigten ihre wohlgeformten Körper.

Erzhäuser/Bodenwöhr. Zum Faschingsendspurt lud der SV Erzhäuser/Windmais zum Rosenmontagsball in die Bodenwöhrer Hammerseehalle ein und landete damit erneut einen Faschingsknaller. Die zahlreichen Besucher brauchten ihr Kommen nicht bereuen. SV-Chef Peter Bürkle, sein Helferteam, Bürgermeister Richard Stabl, die Faschingsgesellschaft Allotria aus Nittenau und zahlreiche maskierte Besucher tobten zur bewährten Tanz- und Stimmungsmusik der Charly-M-Band durch eine tolle Ballnacht. Partyhits brachten die Gäste in Stimmung.

Die Faschingsgesellschaft Allotria aus Nittenau marschierte mit dreifachem Helau in die Hammersee-Arena ein. Die feschen Mädchen und Burschen zeigten ihren farbenfrohen Gardetanz, während Prinz Stefan II. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Christa I. geübt und elegant zum Prinzentanz über die Tanzfläche schwebten. Kurz vor Mitternacht gab es dann mit dem Showtanz eine schwungvolle Zugabe.

Die Vielfalt der Verkleidungen ließ keine Wünsche offen. Eine Gruppe blauer Avatare war nicht nach Pandora aufgebrochen, sondern feierte lieber Fasching beim Rosenmontagsball in der Hammerseehalle. Mit zahlreichen Weintrauben behangene Rebstöcke hatten zusammen mit ihrer Weinkönigin kaum Platz an den Biertischen. Auch Reggae-König Bob Marley wurde mit seiner Gruppe gesichtet.

Einträchtig zusammen schauten Affenkönig King Louie und Bär Balu aus dem Dschungelbuch auf ein Glas vorbei. Eine Horde Bierflaschen zeigten ihre formvollendeten Körper. Zwei hübsche Marienkäfer strahlten um die Wette. Vier junge Prinzessinnen buhlten um die Gunst der männlichen Ballbesucher. Zwei Clowns brachten Farbe ins Spiel und mehrere weibliche Cops sorgten für Ruhe und Ordnung im Saal. Der Schweiß floss in Strömen. „Alles in die Bar!“ Doch die 20 Meter lange Theke war proppenvoll. Man musste schon Standvermögen beweisen, ehe man durchgeschwitzt und erschöpft vom Drehen, Gerangel, Gerumpel, Gehüpfe und Gehopse etwas Kühles bekam.

Kurz nach Mitternacht war Maskenprämierung. Die Jury bestand aus der Fördervereinsvorsitzenden Karin Vogl, Bürgermeister Stabl und SV-Chef Bürkle. Den dritten Platz belegte die Gruppe Bierflaschen, die beim heftigen Jubel zum Glück keine Scherben machten und nichts vergossen. Auf dem zweiten Platz landeten die blauen Avatare. Der erste Platz gebührte den vollbehangenen Rebstöcken und ihrer Weinkönigin, die anschließend in der Bar eindrucksvoll unter Beweis stellten, dass nicht nur ein edles Tröpfchen Wein, sondern auch ein etwas härterer Drink munden kann. Erst in den frühen Morgenstunden verließen die letzten Faschingsfreaks den Ball. (tal)

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