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Vandalismus

Kuh „Faironika“ mutwillig zerstört

Das Symbol des Bundes Deutscher Milchviehhalter mitten in Roding fand ein unrühmliches Ende. Die schwarz-rot-goldene Tierattrappe ist so kaputt, dass sich eine Reparatur nicht lohnt.
Von Peter Nicklas

Die Kuh „Faironika“ wurde samt Sockel umgeworfen. Sie ist so ramponiert, dass sich eine Reapartur kaum lohnt. Foto: Nicklas

Roding. Eine Kuh mitten in der Stadt, noch dazu weder in schwarz-gefleckt, rotbraun oder gar lila, sondern in den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold? So mancher Feriengast oder Besucher hat sich schon verwundert die ‚Augen gerieben angesichts der beinahe lebensgroßen Kuh an der Ampelkreuzung, Touristen haben sie x-mal fotografiert. Aufgestellt wurde sie vor Jahren vom Bund Deutscher Milchviehhalter, sie trug den Namen „Faironika“ und stand für einen von den Bauern geforderten fairen Milchpreis.

Wie leider auch schon in anderen Städten wurde sie nun auch in Roding Ziel von unverständlichem Vandalismus, getan hat sie jedenfalls niemandem etwas und gestört auch niemanden. In der Nacht zum Sonntag gegen 1 Uhr anscheinend doch, jedenfalls sollen es nach Augenzeugen vier junge Burschen gewesen sein, die zu dieser nächtlichen Stunde durch Roding zogen und die Tierattrappe umstürzten. Diese wurde dermaßen in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Reparatur kaum in Frage kommt.

„Faironika“ war im übrigen aus Pappmaché gefertigt und auf einem schweren Betonsockel befestigt. Da dieser mit umgeworfen wurde, muss das Quartett eine Menge Kraft aufgewandt haben.

„So etwas muss nicht sein, das ist eine Frechheit“, so Bürgermeister Franz Reichold auf Anfrage. Die Kuh sei zwar auf öffentlichem Grund gestanden, sie gehöre jedoch dem BDM und die Nachricht vom Ergebnis blinder Zerstörungwut habe man an den Verband weitergeleitet. Dessen Sache sei es, Anzeige zu erstatten. dies ist jedoch bisher nicht geschehen, so die PI Roding gestern Vormittag auf Anfrage.

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